8.4. - 14:10 - neue Haltung

Es kommt mir gerade komisch vor, auch einmal übers Geschäft zu reden. Mein Beruf spielt ja derzeit auch wirklich keine Hauptrolle. Und doch bin ich nicht ganz untätig. Vor zwei Wochen habe ich spontan ein Projekt begonnen, einen Online-Schreibkurs mit Impulsen, die durch die Coronazeit führen und gut ins Danach. Ich habe mir vorher kein fertiges Konzept zurechtgelegt. Der Kurs wächst, während meine Teilnehmer schreiben. Alles, was ich in diesem Kurs schreibe und anbiete, macht mir riesige Freude. Seltsam: Es gibt einen anderen Onlinekurs, einen zum literarisch-biographischen Schreiben, den ich seit zwei Jahren gestalten will und der bis heute in der Wunsch- und Traumzone festhängt. Warum? Weil ich ihn perfekt machen will. Weil ich mit meinem Wissen und Können beeindrucken wollte. Der Coronakurs entstand, weil ich Menschen helfen wollte. Es reichte mir, gut genug zu sein. Könnte ich diese Haltung nicht auch auf den anderen Kurs übertragen? Ist es nicht viel schöner, zu dienen und zu helfen, wo man kann, als Wissensmuskeln spielen zu lassen?

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