9.4. - 6:30 - Dresscode Corona

Was werde ich heute anziehen? Diese Frage hat sich in den letzten Wochen auf „Rosa, grau oder blau“ reduziert. Ich habe drei Lieblingsoutfits. Nein, keine Outfits. Infits, das ist das Wort der Zeit (Ich habe es gerade erfunden, vielleicht kann ich es ja an irgendeinen Modeguru verkaufen?). Ich trage Tunikakleider mit Leggins, die sind bequem und weit und schmeichelschön. Es gibt normalerweise nur drei Orte im Außen, an die ich ab und zu mit meinem Hausgewand gehe: Die Wohnung meiner Eltern, mein liebstes Mittagslokal und der Supermarkt ums Eck. Warum eigentlich, denke ich heute. Und denke voll Neugier und Liebe an uns alle, wie wir gerade ungebügelt, ungeschminkt und ohne echte Frisur in unseren Lieblingsschmeichelkleidern durch unsere Tage schwimmen. Wir sollten eine Nach-Corona-Zeit ausrufen: Eine Woche lange zeigen wir uns so, wie wir in unseren Höhlen ausgesehen haben. Und dann entscheiden wir uns, wie es weitergeht. Dresscode Corona, vielleicht führe ich den künftig für manche meiner Seminare ein. 

 

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